Unsere Künstler 2025
Unsere Künstler 2025
Auf dieser Seite stellen wir dir die Künstler vor, die 2025 auf unserer Bühne stehen. Erfahre mehr über ihre Geschichten, ihre Kunst und die unvergesslichen Erlebnisse, die sie mit dir teilen möchten. Lass dich inspirieren und tauche ein in die Welt der Kultur und Unterhaltung!
Freu dich auf ein außergewöhnliches Programm mit talentierten Künstlern, mitreißenden Musikern, beeindruckenden Theatergruppen und faszinierenden Shows!
ALEXANDRA MARIA TIMMEL
Die in Wien geborene Alexandra-Maria Timmel begann ihre Ausbildung zur Schauspielerin am Konservatorium Wien (inzwischen MUK Privatuniversität), die sie 1987 erfolgreich abschloss.
Es folgten Engagements am Burgtheater, Theater in der Josefstadt, Volkstheater, Theater der Jugend, Theater Drachengasse, Ensemble Theater Wien, Kosmos Theater, Schauspielhaus Wien, Schauspiel Frankfurt, Neue Bühne Villach, Schloss-Spiele Kobersdorf, Sommerspiele Melk, Landgraf Theaterproduktion, Sommerspiele Schloss Marchegg, Raimundspiele Gutenstein, Festspiele Tillysburg, Theater an der Wien uvm.
Seit 2012 ist sie Schauspielreferentin an den Kreativakademien Niederösterreich und seit 2016 Dozentin für Rollengestaltung an der Filmacademy Vienna.
Mit ihrem Kollegen Reinhard Steiner tritt sie seit 2013 unter Timmel & Steiner auch musikalisch auf.
Ein Blick zurück:
Sommerspiele Melk: Vanozza, Äbtissin, und Caterina Sforza in Die Borgias von Stephan Lack, Regie: Sarantos Zervoulakos.
Seit Oktober 2023: Schauspielkurse in der Volksschule Notre Dame de Sion.
Im Rahmen des Spurwechsels im Theater Drachengasse: Timmel wieder, aber anders mit Stephan Binder am Klavier.
Neue Bühne Villach: Bis nächsten Freitag von Peter Turrini, Regie: Mercedes Echerer, Rolle: Jana, mit Andreas Patton, Florentih Groll, Estha Maria Sackl und Martin Marion.
Regie und Konzept: Musikrevue für den Theaterverein Gaaden, Eins und eins=2.
Lehrtätigkeit als Dozentin für Rollenarbeit an der Filmacademy.
Juni/Juli 2023: Sommerspiele Melk: Kassandra von Magda Woitzuck, Regie: Christine Gegenbauer, Rolle: Hekabe.
August 2023: Dreh für Universum History: Die letzten Sklavinnen Europas, Regie: Stefan Ludwig, Rolle: Cöelestine Truxa.
Juni 2023: Regie bei Wir sind die Guten von Mark Ravenhill, Werkstattproduktion im Theater Drachengasse, Abschlussproduktion des 3. Jahrganges der Filmacademy.
Schauspielworkshops für Kinder im KALO (Traiskirchen).
Jänner 2023: Mastrilla/Brambilla in La Perichole, Opera buffo von Jacques Offenbach am Theater an der Wien / Halle E Museumsquartier, Regie: Nikolaus Habjan.
Juli/August 2022: Übernahme der Rolle Hermione in Die gefesselte Phantasie von Ferdinand Raimund, Regie: Achim Freyer, bei den Festspielen in Gutenstein.
Juni 2022: Regie bei Der goldene Schwanz im Theater Drachengasse, Abschlussproduktion des 3. Jahrganges der Filmacademy.
Website Alexandra Maria Timmel: http://alexandramariatimmel.com/
DER GUNSTVEREIN
2018 treffen sich zwei Schulfreunde, die sich 30 Jahre lang nicht gesehen haben: Manfred Tauchner und Nikolaus Link. Ersteren lassen die Berichte über die Bluttaten der Stradafüßler seit Längerem nicht mehr los, letzterer ist gerade dabei, Mörderballaden im Dialekt zu verfassen.
Gemeinsam machen sie sich über die schockierend-faszinierende Historie des Holzknechtseppl her. Der Gunstverein wird gegründet. Die Akteur*innen rund um Viktoria Hillisch, Ernst Tauchner und Georg Bauernfeind bringen die „Räuberpassion“ auf die Bühnen des Landes zwischen Trattenbach und Wien. Der Erfolg lässt die Bande fliegen: Sie besteigen Besen und kehren 2024 als Hexen und -meister wieder.
Website Der Gunstverein: https://hexnfeia.at/
EUROPABALLETT
Seit über 30 Jahren ist das Europaballett als kultureller Botschafter aktiv. Unter der Leitung von Michael Fichtenbaum hat sich die Akademie und Kompanie zu einer internationalen Talenteschmiede entwickelt.
Die Ballettakademie fördert Kinder ab 7 Jahren, während Jugendliche ab 14 Jahren die Möglichkeit haben, ihre Oberstufenausbildung mit dem Ballett zu kombinieren. Seit dem Schuljahr 2024/2025 können sogar 10-jährige Schüler:innen diese Option nutzen. Die Berufsbildende Ballettakademie für Jugendliche erweitert das Angebot und ist bisher einzigartig. Weltbekannte Tänzer:innen nutzen das Europaballett als Sprungbrett zu renommierten Theatern weltweit.
Die professionelle Compagnie des Vereins präsentiert jedes Jahr ein faszinierendes Programm im Theater des Balletts. Das Europaballett tritt österreichweit auf und stellt regelmäßig Tänzer:innen für die Staatsoper. Gastspiele in Amerika, Kanada, Kroatien, Ungarn, Deutschland und der Schweiz zeigen die internationale Präsenz des Ensembles.
Das jährliche Open-Air-Festival “SOMMERTHEATERPARK” bildet den Rahmen für eine große Neuproduktion im Jahr und die Abschlussgala des Workshops “Danceflash”, an dem rund 100 Tänzer:innen aus aller Welt teilnehmen.
INTERNATIONALES AUSHÄNGESCHILD
In den Jahren 2011 bis 2013 fanden Gastspiele in Russland, Amerika, Kanada, Japan, Malaysia, Südafrika und auch in vielen großen Städten Europas statt. Im Theater des Balletts werden in jeder Saison bis zu 15 Produktionen aufgeführt. Kinder- und Jugendvorstellungen tragen zur kulturellen Förderung bei. Tourneen durch Amerika und Kanada sind mittlerweile ein fixer Bestandteil im Jahresprogramm. Im Sommer geht das Ensemble auf Tournee und tanzt beim Operettensommer in Kufstein, dem Musikfestival in Steyr und auch im Schloss Thalheim. Im Jahr 2016 folgte das Ballett dem Ruf der Salzburger Festspiele und lieferte einen wertvollen Tanzbeitrag in der Oper Die Liebe der Danae. 2018 tanzte das Ensemble in der Wiener Staatsoper und wird seitdem immer wieder für unterschiedliche Produktionen engagiert.
Mit der Eurotour vernetzt das Europaballett seit 2017 mitteleuropäische Städte. 2019 engagierte die Wiener Staatsoper das Europaballett für die Opernproduktion Les Troyens.
2020 wurde das Europaballett wiederum von der Wiener Staatsoper für die Präsentation der Tanzszenen von Madame Butterfly engagiert. 2019 tanzte das Ensemble sehr erfolgreich die Produktion Amade von Renato Zanella im serbischen Nationaltheater Novi Sad. 2021 tanzen wir die Weltpremiere des Balletts Madame Butterfly von Peter Breuer in der europäischen Kulturhauptstadt Novi Sad.
Ebenso tanzen wir mehrmals jährlich im kroatischen Nationaltheater OSIJEK Der Nussknacker sowie die beliebte AUSTRIA BALLETTGALA des EUROPABALLETTS. Mit dem Theater in Sopron gibt es eine sehr gute künstlerische Kooperation. Swing & Tango und Stabat Mater wurden gemeinsam mehr als 40 mal aufgeführt. 2021 tanzen wir im Felsentheater von Sopron die neue Produktion Farinelli.
Website Europaballett: https://www.europaballett.at/
GRADNER G`SANG
Es war im Jahr 1993, als sich ein paar Sänger zusammentaten, um bei verschiedenen Anlässen ein paar Lieder zu singen. Man probte fleißig, und mit der Zeit konnte das Niveau angehoben werden. Im Laufe der Jahre lernte man immer wieder neue Lieder und konnte bei verschiedenen Veranstaltungen mitwirken. Auch Advent- und Kirchenlieder wurden ins Repertoire aufgenommen. Man erreichte einen bestimmten Bekanntheitsgrad, die Gradner wurden zu Sängertreffen und Adventsingen eingeladen und gebeten, Gottesdienste, Hochzeiten und Begräbnisse zu umrahmen. Aber auch selbst veranstaltete man zahlreiche Veranstaltungen. (SUMT)
Auftritte bislang: Steiermark / Tirol / Niederösterreich / Brüssel
Der „Gradner G’sang“, der altes Volksliedgut ebenso wie eigene Kompositionen musiziert ist eine feste Größe der Volksmusik in der Steiermark und darüber hinaus Ihr Lied „Dos olte Bauernhaus“ wurde 2014 regelmäßig im Radio gespielt und ist vielen Menschen bekannt. Damit wurde der Gradner G`sang so richtig bekannt. Das besondere Markenzeichen des „Gradner G’sangs“ ist die Vielstimmigkeit, oft wechseln die fünf Sängerinnen und vier Sänger während eines Stücks die Stimmlage. Das bringt den einzigartigen Klang des Gradner G`sang der vielen auch ein Begriff durch ihre CDs und Musikvideos auf MelodieTV ein Begriff ist.
Website Gradner G’sang: www.gradnergsang.com
JOSEF WAGNER
Der österreichische Bassbariton Josef Wagner studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen 2006 in Mozarts La Finta Semplice arbeitet er als freiberuflicher Sänger. Er gastiert regelmäßig an bedeutenden Opernhäusern wie der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart, dem Grand Théâtre de Genève, der Finnischen Nationaloper in Toronto, der Opéra de Nice in Antwerpen, Marseille, Dijon, der Israeli Opera Tel Aviv, der Opera Ireland und der Volksoper Wien.
Josef Wagner ist zudem ein gefragter Konzertsänger, dessen Repertoire von Passionsvertonungen des Barock über die klassischen und romantischen Oratorien Haydns und Mendelssohns bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht.
Josef Wagner hat sich kontinuierlich dem dramatischen Bariton-Repertoire zugewandt und sang 2013 mit großem Erfolg seinen ersten Jochanaan an der Seite von Nina Stemme in Stockholm. Es folgten seine gefeierten Debüts als Eugen Onegin in Helsinki und als Fliegender Holländer an der Deutschen Oper Berlin.
Zuletzt feierte er Erfolge als Herrscher (Wunder der Heliane) an der Deutschen Oper Berlin, als Holländer in Malmö, als Graf (Capriccio) am Teatro Real Madrid sowie erneut als Jochanaan in Stuttgart und Mandryka (Arabella). Nach Athanael (Thais) am Theater an der Wien debütierte er im Sommer 2021 mit großem Erfolg als Kurwenal (Tristan und Isolde) beim renommierten Festival in Aix-en-Provence und als Wotan (Rheingold) in Bern.
Zu seinen Projekten in der aktuellen Saison gehören: Spielmann (Königskinder) in Amsterdam, Mandryka (Arabella) am Teatro Real Madrid und die Titelrolle in Der Fliegende Holländer in Wien.
Website Josef Wagner: https://artistsman.ch
KEVIN KRENNHUBER
Meist ist es in Kindertagen noch völlig offen, was einmal aus einem werden wird. Bei mir hingegen hätte man es schon damals wissen können. Der kleine Kevin hat nämlich immer und allen vorgelesen. Wenn sich die Gelegenheit ergab und wenn nicht, dann auch. In der Schule, vor Eltern und Großeltern und wenn keiner da war, der zuhören wollte, dann für sich alleine. Aus heutiger Sicht war schon damals klar: der Bub wird mal Sprecher.
Der Weg dorthin jedoch war – wie so oft im Leben – nicht unbedingt der direkte , das Thema “Sprache” leuchte jedoch schon von Beginn an als Fixstern an meinem Horizont.
Nach der Matura am Stiftsgymnasium Kremsmünster wurde ich zuerst Kameramann beim TV, danach Moderator beim Radio. 2011 schloß ich das Studium der Allgemeinen Sprachwissenschaft in Wien ab. Es folgte eine mehrjährige Schauspielausbildung und schließlich 2017 die Paritätische Bühnenreife.
Schon während meiner Zeit beim Radio wollten mich immer wieder Menschen sprechen hören. Und sie bezahlten sogar dafür! Vor mehr als zehn Jahren habe ich daher das Sprechen zu meinem Beruf gemacht. Die Gelegenheiten zum Vorlesen werden seitdem immer zahlreicher – zur Freude des kleinen Kevin.
Website Kevin Krennhuber: www.kevinkrennhuber.com
Kristiane Kaiser
Kristiane Kaiser studierte am Mozarteum Salzburg und an der Wiener Musikuniversität bei KS Margarita Lilova. Nach erfolgreichen Wettbewerben in Österreich, Deutschland, Italien und Spanien wurde sie 2005 mit der Eberhard-Wächter-Medaille ausgezeichnet.
Schon früh führten sie Gastspiele als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an die Opernhäuser von Dresden, Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Karlsruhe und Frankfurt. Sie sang Pamina (Die Zauberflöte) am Opernhaus Zürich und an der Kölner Oper, Cleopatra (Giulio Cesare) an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, Contessa (Le nozze di Figaro) an der Semperoper Dresden sowie die Titelpartie in Richard Strauss’ Arabella in Tallinn. Im Sommer 2016 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Rovena in Nicolais Il Templario.
Zuletzt gab sie umjubelte Rollendebüts als Rezia (Oberon), Elisabeth (Tannhäuser), Marietta (Die Tote Stadt) und in der Titelpartie von Strauss’ Salome. 2022 trat sie im Rahmen der Bayreuther Festspiele auf.
Seit 2004 ist Kristiane Kaiser Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, wo sie u.a. Donna Anna (Don Giovanni), Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Micaela (Carmen), Violetta (La Traviata), Marie (Die verkaufte Braut), Agathe (Der Freischütz), Rusalka (Rusalka), Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Wally (La Wally), Liu (Turandot), Mimi (La Bohème), Nedda (Pagliacci), Leonora (Il Trovatore), Senta (Der fliegende Holländer) oder Diemut (Feuersnot) verkörpert.
2022 wurde ihr der Titel „Kammersängerin“ verliehen.
Neben ihrem Opernrepertoire singt Kristiane Kaiser auch immer wieder Partien im klassischen Operettenfach wie Rosalinde (Die Fledermaus), Saffi (Der Zigeunerbaron), Lisa (Das Land des Lächelns) oder auch die Hauptpartien in Friedrike, Paganini und Die Rose von Stambul.
Im Konzertbereich sang Kristiane Kaiser u.a. Brahms’ Ein deutsches Requiem, Mendelssohns Lobgesang, Mahlers 4. Sinfonie, Beethovens 9. Sinfonie, mit der Accademia di Santa Cecilia in Rom, im Le Corum in Montpellier und im Wiener Musikverein.
Website Kristiane Kaiser: www.kristianekaiser.com
Kristin Okerlund
Kristin Okerlund studierte am St. Louis Conservatory of Music, an der University of Illinois und am Konservatorium der Stadt Wien, unter anderem bei John Wustman, Ian Hobson, Jane Allen und Leonid Brumberg. Das Genre „Lied“ vertiefte sie bei Erik Werba, Hans Hotter und Walter Berry, sowie „Kammermusik“ mit Malcolm Frager, Michael Tree und dem Guarneri Quartet in St. Louis, Aspen und Tanglewood.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe und gab Konzerte mit zahlreichen Orchestern. Als Solistin, Kammermusikerin sowie Begleiterin trat sie unter anderem in den USA, Russland, Estland, China, Japan, Korea, Nigeria, Libyen, Frankreich, Spanien, Deutschland, der Schweiz und Österreich auf. Seit 1993 ist sie an der Wiener Staatsoper engagiert, erhielt 1992 einen Lehrauftrag und ab 2000 eine eigene Klasse für Opernkorrepetition an der Musik- und Kunstprivatuniversität der Stadt Wien.
Sie gab Konzerte mit Bernd Weikl, Walter Berry, Samuel Ramey, Leo Nucci, William Warfield, Johan Botha, José Carreras, Plácido Domingo, Luciano Pavarotti, Ruggero Raimondi, Klaus Maria Brandauer, Julia Stemberger, Johanna Wokalek, Diana Damrau, Nancy Gustafson, Andrea Rost, Camilla Nylund, Angelika Kirchschlager, Heinz Zednik, Carlos Álvarez, Neil Shicoff, Giuseppe Sabbatini, José Cura, Bo Skovhus, Edita Gruberová, Heidi Brunner, Janina Baechle, Ain Anger, Angela Gheorghiu, Jonas Kaufmann, Piotr Beczala, Luca Pisaroni, Bryn Terfel, Michael Schade, Manuel Walser, Thomas Hampson, Ferruccio Furlanetto, Yuri Revich und vielen anderen. Unter den Dirigenten, mit denen Frau Okerlund arbeitete, befinden sich Namen wie Sir Georg Solti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Giuseppe Sinopoli, Christoph von Dohnányi, Seiji Ozawa, Mstislav Rostropovich, Marcello Viotti, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Semyon Bychkov und Christian Thielemann, um nur einige zu nennen.
In den letzten Jahren war sie auch vermehrt mit CD-Aufnahmen tätig, unter anderem mit Ana María Martinez, Heidi Brunner, Norbert Ernst, Liao Changyong, Bertrand de Billy, dem RSO Orchester Wien und Constantin Walderdorff.
Ihre Konzerte führten sie kürzlich in die Carnegie Hall in New York, den Musikverein und das Konzerthaus in Wien, in die Tonhalle Zürich, die Opéra de Monte-Carlo, zum Menton Festival de Musique, ins Seoul Arts Center, zur Schubertiade Schwarzenberg, zu den Salzburger Festspielen, ins Teatro La Fenice in Venedig und in die Elbphilharmonie Hamburg.
LEONHARD BAUMGARTNER
Leonhard Baumgartner, geboren 2007 in Wien, ist Preisträger renommierter Wettbewerbe, darunter der 1. Preis der Zhuhai International Mozart Competition, der 1. Preis sowie Sonderpreis der Ilona Fehér International Violin Competition, der 1. Preis, Grand Prix, sowie Publikumspreis bei der Osaka International Music Competition, der Discovery Award der International Classical Music Awards und der Carl Flesch Preis in Baden-Baden. Im August 2024 gewann Leonhard die Eurovision Young Musicians Competition der EBU und debütierte mit dem Norwegischen Rundfunkorchester unter der Leitung von Eivind Aadland. Im Alter von 15 Jahren gab er sein Debüt mit den Wiener Symphonikern im Wiener Konzerthaus. Vor Kurzem durfte er die Weltersteinspielung von W. A. Mozarts neu entdeckter Serenade, K.648, für Deutsche Grammophon und Stage+ einspielen.
Das Violinstudium führte ihn an die Universitäten für Musik in Wien, München und Graz: Leonhard studiert bei Dora Schwarzberg. Weitere Studien bei Ingolf Turban, früheres Studium bei Regina Brandstätter.
Er spielte als Solist u.a. mit den Wiener Symphonikern, NFM Wroclaw, Berliner Barocksolisten und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Leo ist Stipendiat der Musikakademie Liechtenstein, die ihn durch intensive Studienwochen und Konzertengagements fördert, u.a. mit Anna Handler und dem Sinfonieorchester Liechtenstein und einer Tournée als Solist mit dem Ensemble Esperanza. Er war auch Gast des Festivals „Chamber Music Connects the World“ in Kronberg, wo er mit Gidon Kremer, Lawrence Power und Gary Hoffman konzertierte. Meisterklassen und Studienergänzungen durch Ana Chumachenco, Vilde Frang, David Frühwirth, Leonidas Kavakos, Mihaela Martin, Paul Roczek und Pavel Vernikov.
Leonhards Studium wird durch das Nina Gscheider & Florian Schwarz Stipendium und durch das Mentorship Program xMP der Stretton Society unterstützt. Leonhard spielt eine Geige von Antonio Stradivari, „ex Petherick“ (Cremona, 1683). Die Leihgabe wurde von einem Mitglied der Stretton Society ermöglicht.
Website Leonhard Baumgartner: www.leonhardbaumgartner.com
LoudAir
Wo findet man schon ein kammermusikalisches Trio innerhalb eines siebenköpfigen Ensembles? Wie oft hört man J. S. Bach zusammen mit AC/DC in einem Programm vereint? Ist es Zufall, dass Opernarien in einem Atemzug mit Ennio Morricone-Filmmusik gesungen werden können? Und klingen Märsche der Strauß-Dynastie mit einer Metal-DoubleBase immer noch vertraut? Die Antwort auf diese Fragen beinhaltet stets dasselbe: LoudAir! Erleben Sie mit uns ein Programm, innerhalb dessen wir die Musikgeschichte von allen möglichen Seiten betrachten und unter Beweis stellen wollen, wie facettenreich die unterschiedlichsten Gattungen in abwechslungsreicher Instrumentalisierung sein können!
Hier wurden Irena, Tobias, Luis, Daniel, Clemens, Roman und Johannes in einen Topf geschmissen, ordentlich geschüttelt und als LoudAir hübsch angerichtet.
Sehen Sie sich das Ergebnis an!
Website LoudAir: https://loudair.at
MICHAEL SALAMON
Geboren in Wiener Neustadt.
Studium an der Wiener Musikhochschule (heute Universität für Musik und darstellende Kunst Wien).
Unterrichtstätigkeit an der Musikschule sowie am Joseph Matthias Hauer-Konservatorium der Stadt Wiener Neustadt, unter anderem als Abteilungsleiter für Streicher und als Dirigent des Konservatoriumorchesters, mit Aufführungen von Werken wie Bachs Weihnachtsoratorium, Johannespassion, Matthäuspassion, Händels Messias, Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Bernsteins Chichester Psalms, Hauers Apokalyptische Phantasie sowie Symphonien von Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert u.a.
Mitglied verschiedener Ensembles als Geiger, Bratscher und Pianist, darunter die Wiener Bachsolisten, das Tonkünstler Kammerorchester, das Kleine Orchester Wien, das Strauss Art Octett und andere.
Dirigent der „Wiener Neustädter Instrumentalisten“.
Seit 1974 komponiert er vor allem Kammermusik, Lieder und Orchesterwerke.
Seine Werke werden vor allem in Wien, Niederösterreich sowie in Deutschland, Tschechien, Ungarn, Italien, Griechenland, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Kanada, den USA, China und Japan aufgeführt, zum Beispiel:
- 1993 bei den Bregenzer Festspielen (Divertimento für Violine und Klavier)
- 2009 Uraufführung von „Traumbilderspiel“ beim Festival „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“, Deutschland
- 2013 Uraufführung der „Wangtal-Lieder“ im Wiener Musikverein
- 2016 Uraufführung von „Ludus et Fuga“ durch das „NÖ Tonkünstlerorchester“
- 2018 Uraufführung von „Versuch eines Requiems“ im Neukloster Wiener Neustadt
- 2023 Uraufführung von „Musik zum Nibelungenlied“ in der Burgruine Aggstein
Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter den Würdigungspreis des Landes Niederösterreich für Kultur in der Sparte Musik im Jahr 2016.
Website Michael Salamon: https://salamonmichael.com/
MANUELA SEIDL
Geboren in Freistadt (OÖ), aufgewachsen in Weitra (NÖ)
Schauspielausbildung in Wien, Betriebswirtschaftstudium an der WU Wien
Engagements: Bühne 21, Theater Experiment am Liechtenwerd, Thania Märchenensemble, Freie Bühne Wieden, Retzer Theatersommer, Dschungel Wien (MQ), Wirtshaustheater Radlbrunn – Brandlhof, Ateliertheater Wien, Theater Spielraum, Südböhmisches Theater Budweis, LKT Theater (2013-2015), u.a.
Stückentwicklung und Regie: Dschungel Wien (Jugendprojekt), für Rotary Austria (Jugendprojekt mit 100 internationalen SchülerInnen) – Landhaus Linz, Casino Baden, Theater im Kopf-Bahnhof, Jugendprojekt mit unbegleiteten Flüchtlingen in Eggenburg, u.a.
Intendantin und Schauspielerin beim theatersommerweitra bis 2005, seit 2007 Intendantin und Schauspielerin beim KomödienHerbst Niederösterreich bzw. seit 2011: TheaterHerbst GRENZENLOS (Gastspiele Rumänien, Ungarn, Tschechien, Polen, Slowenien, Kroatien – www.theaterherbst.at)
Seit 2010 Teilnahme am Viertelfestival Niederösterreich (Weitra, Hainburg an der Donau, Schloss Greillenstein – inklusive Gastspiel Vorarlberg, Heeresbekleidungsanstalt Brunn am Gebirge)
Zahlreiche Moderationen, Lesungen, Hörbücher, Werbungen für Radio und Fernsehen, Kurzfilme, …
Seit Juli 2016 ist sie die künstlerische Leiterin des Theater Forum Schwechat. Gleich in ihrer ersten Saison ist sie bei vielen Produktionen sowohl auf als auch hinter der Bühne zu sehen gewesen.
Regie führte sie bei “Stirb, bevor du stirbst”, “Testosteron” und “Reigen 51”.
Website Manuela Seidl: www.manuelaseidl.at
NORBERT ERNST
Norbert Ernst ist Gast in den wichtigsten Opern- und Konzerthäusern der Welt.
Wien, München, New York, Barcelona, Genf, Berlin, Paris, London, Hamburg und Tokyo sind nur eine Auswahl seiner künstlerischen Wirkungsstätten.
Er arbeitet mit großen Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Philipp Jordan oder Semyon Bychkov – um nur einige zu nennen.
Neben seinen Aufgaben an seinem ehemaligen Stammhaus, der Wiener Staatsoper, interpretiert er die Titelrolle in Verdis Don Carlo in der gleichnamigen Oper in Breslau im Mai 2025 und wird mit Herodes in Salome im November 2025 sein Debüt am Teatro Colón in Buenos Aires geben. Highlights der kürzeren Vergangenheit waren seine Interpretation des Loge im neuen Ring an der Mailänder Scala und die Titelrolle in Richard Wagners Tannhäuser am Royal Opera House Covent Garden. Er war Prinz Shuiskij in Boris Godunow bei der glamourösen Eröffnungssaison an der Mailänder Scala und konnte wichtige Rollendebüts wie Tristan in Tristan und Isolde an der Kammeroper Wien, Walter von Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg in Tokyo, Tannhäuser an der Oper Wuppertal und Siegmund in Valencia feiern. Zuvor erweiterte er sein Repertoire maßgeblich mit Lohengrin in Marseille und Montpellier, Paul in Die tote Stadt in Kiel sowie Florestan in Fidelio in St. Gallen.
Im Sommer 2016 wurde seine Solo-CD „Lebt kein Gott“ mit Arien aus Opern von Beethoven, Weber und Wagner bei Decca veröffentlicht. Zahlreiche DVD-Veröffentlichungen von Aufführungen mit Norbert Ernst aus der Wiener Staatsoper, dem Liceu Barcelona, dem Theater St. Gallen sowie von den Bayreuther und Salzburger Festspielen zeugen von seiner künstlerischen Vielseitigkeit.
Seine Paraderolle des Rheingold-Loge interpretierte er an führenden Häusern wie der Wiener und Bayerischen Staatsoper, der Opéra national de Paris und gab mit dieser Partie sein umjubeltes Debüt an der Metropolitan Opera New York. Mit derselben Rolle feierte er 2014 unter dem Dirigat von Kirill Petrenko sein zehnjähriges Jubiläum als Solist der Bayreuther Festspiele. Norbert Ernst ist außerdem Gast bedeutender internationaler Festivals wie des Opernfestivals Savonlinna in Finnland und der Salzburger Festspiele.
Von 2010 bis 2017 war Norbert Ernst Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er sich im deutschen Fach in Partien wie Loge (Rheingold), Aegisth (Elektra), David (Meistersinger von Nürnberg), Alfred (Fledermaus), Erik (Der fliegende Holländer), Narraboth (Salome) sowie Tamino (Die Zauberflöte) etabliert hat. Sein erstes Engagement führte ihn von 2002 bis 2005 an die Deutsche Oper am Rhein, wo er die zentralen Partien seines Fachs erarbeiten konnte.
Als Lied- und Konzertsänger gastiert Norbert Ernst unter anderem im Wiener Musikverein, in der Carnegie Hall New York, der Philharmonie Paris, der Suntory Hall und im Bunka Kaikan in Tokyo, im Brucknerhaus Linz, im Wiener Konzerthaus, in der Philharmonie am Gasteig München, in der Philharmonie Berlin sowie im Concertgebouw Amsterdam mit Werken der gesamten großen Oratorienliteratur, von Bachs Passionen bis hin zu Mahlers Lied von der Erde.
Norbert Ernst studierte Gesangspädagogik und Konzertfach Gesang bei Gerd Fussi am Josef-Matthias-Hauer-Konservatorium in Wiener Neustadt und Lied und Oratorium bei Robert Holl und Charles Spencer an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er vertiefte seine Studien eingehend in Meisterkursen bei Walter Berry und Kurt Equiluz.
Website Norbert Ernst: https://www.vivumcultura.at
Eröffnungskonzert – Norbert Ernst und Freunde
Neujahrskonzert – Norbert Ernst und das Strauss Art Octett
Jedermann trifft Brahms – Attila Hörbiger zum 140. Geburtstag
StraussArt Octett
„Dieses Prickelnde, sich Schwingende, Elegante – man kann nicht die Worte finden, was in dieser Musik liegt.“
Alma Mahler-Werfel über Johann Strauss
So sind auch die Konzerte des StraussArt Octetts unvergessliche Erlebnisse. Das Ensemble begeistert das Publikum immer wieder aufs Neue mit hoher musikalischer Qualität, ansteckender Spielfreude und klanglicher Homogenität.
Das StraussArt Octett spannt mit seinem vielfältigen Repertoire einen Bogen von der Tradition der gehobenen Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts bis zur tänzerischen Musik der Moderne des 20. und 21. Jahrhunderts.
Gespielt werden Werke von Johann und Josef Strauss, Lanner, Chopin, Tschaikowsky und anderen berühmten Komponisten des 19. Jahrhunderts sowie beschwingte Musik des 20. Jahrhunderts von Gershwin, Joplin, Ravel, Piazzolla und anderen, ebenso wie Uraufführungen zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten, u. a. Michael Salamon, Maria Salamon, Hannes Laszakovits und Katharina Schirk.
Das Ensemble wurde 2005 am Joseph Matthias Hauer-Konservatorium in Wiener Neustadt gegründet. Als musikalischer Mentor fungierte der Wiener Philharmoniker Prof. Klaus Peisteiner. Bereits 2007 präsentierte das Oktett erfolgreich seine erste CD, 2012 folgte die zweite CD mit dem Titel „Straussflug“. Beide CDs können direkt beim StraussArt Octett bestellt werden.
Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit in Österreich konzertierte das Ensemble bereits bei der Weltausstellung in Aichi/Japan sowie bei zahlreichen Festivals, wie dem „Harbin Summer Music Festival“ in China, dem Festival „Musikalischer Sommer Ostfriesland“ in Deutschland, dem „KultURsprung Festival“ und dem „Fischauer Klangbogen“ in Österreich. Weitere erfolgreiche Tourneen führten nach Italien und China.
Website StraussArt Octett: http://straussartoctett.at
STRINGTANGO
In eigenen, raffiniert gewürzten Arrangements kreieren Florian Wilscher (Violine) und Martin Wesely (Gitarre) eine Klangwelt, die trotz stilistischer Unterschiede und musikalischer Eigenständigkeit der einzelnen Werke ein homogenes und dennoch vielgestaltiges Ganzes entstehen lässt. In ihren CD-Produktionen Gipsy & Latin Affairs und Stringtango haben das Duo dieses Programmkonzept höchst virtuos und mit beeindruckender Stilsicherheit umgesetzt.
Beide Musiker bringen Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Formationen mit in ihre künstlerische Ausdruckswelt, darunter guitar4mation, di brider, acoustic trio, Caedmon’s Fayre und Villa-Lobos Trio. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, wie der Pasticcio-Preis (acoustic trio) oder eine Nominierung für einen Latin Grammy Award (Villa-Lobos Trio), belegen ihr künstlerisches Niveau.
Ihre Konzerte führen sie um den ganzen Globus, unter anderem ins Teatro Colón in Buenos Aires, ins Radiokulturhaus Wien, ins Porgy & Bess, ins Austrian Cultural Forum New York sowie zu zahlreichen Festivals wie dem Gitarrenfestival Millstatt, dem Klezmore Festival und dem Gitarrenfestival Mikulov.
CD-Produktionen und Rundfunkauftritte dokumentieren ihren musikalischen Weg.
WOLF BACHOFNER
Wolf Bachofner ist Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler und einer der beliebtesten deutschsprachigen Darsteller mit Kino- und TV-Serienerfolgen, die ein Millionenpublikum vor den Bildschirm holen. Doch mindestens genau so wichtig, wie vor der Kamera zu stehen, sind ihm seine Bühnenauftritte am Theater und seine vielseitigen literarisch-musikalischen Abende.
Der gebürtige Wiener lernte sein Fach bei dem renommierten österreichischen Burgschauspieler Prof. Peter P. Jost. Bereits im Volksschulalter wurde seine schauspielerische Begabung festgestellt, im Gymnasium besuchte er dann das Freifach Bühnenspiel, wo sich der unüberwindliche Drang, Schauspieler zu werden, festigte. Noch während seiner laufenden Ausbildung wurde Bachofner ans Landestheater Linz engagiert. Es folgten das Volkstheater und die Josefstadt in Wien, Klagenfurt, die freie Gruppe ‘Wiener Ensemble’, das Wald4tler Hoftheater und schließlich das Schauspiel Frankfurt, bevor er für zahlreiche Film- und TV-Produktionen entdeckt wurde. Darunter ‘Kommissar Rex’ oder ‘Schnell Ermittelt’, die heute beide Kultstatus haben. Dazu kamen Engagements am Schauspielhaus Hamburg und am Staatstheater Hannover und führten ihn von dort aus mit den bemerkenswertesten Produktionen seiner Zeit (u.a.: Schlachten von Luk Perceval) auf zahlreiche europäische Theaterbühnen. Und auch bei den Salzburger Festspielen hat er seine schauspielerischen Fußabdrücke hinterlassen. Wolf Bachofner pendelt heute zwischen seinen Domizilen in Wien und Hannover.
Website Wolf Bachofner: www.wolfbachofner.com
Bucklige Welt – Wechselland – Klarinettenmusi
Zur ersten Saison der Kulturwerkstatt euphoria formiert sich eigens die Gruppe Bucklige Welt – Wechselland – Klarinettenmusi. Die junge Formation mit Musikerinnen und Musikern die alle einen Bezug zur Region Bucklige Welt – Wechselland haben interpretiert altes sowie neues Musikgut mit Freude an Tradition und Spaß an neuer Musik.
Klarinetten:
Jana Friesenbichler
Leonie Polreich
Daniel Heissenberger
Harfe:
Magdalena Fürntratt
Harmonika:
Lukas Metzenbauer
Kontrabass:
Ernst Lakinger